HSV-Lingenfeld


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Damen 13.11.2011

HSG Ergebnisse > Rheinpfalzberichte > 2011/2012

Lingenfeld. Auf Messers Schneide stand gestern das Lokalderby in der
Handball-Pfalzliga der Damen zwischen dem HSV Lingenfeld und der TG
Waldsee. Erst mit dem Schlusspfiff markierte die A-Jugendliche Kim
Knittel das entscheidende Tor zum 25:23 (10:12) für Waldsee. Während
Waldsee mit 11:5 Zählern Platz vier sicherte, ist Lingenfeld nach der
fünften Schlappe in Serie ganz tief in den Abstiegskampf verstrickt.
Die hart umkämpfte, aber faire Auseinandersetzung war bis zum Schluss
sehr spannend. Lingenfelds Trainer Ferdinand Pfirrmann, der die Seinen
taktisch gut auf die Gäste eingestellt hatte, fühlte sich an das Spiel
gegen Wörth in der Vorwoche erinnert. Auch da hatten die Gastgeberinnen
einen überragenden Kampfgeist an den Tag gelegt und standen am Ende doch
mit leeren Händen da. „Kompliment an meine Mannschaft. Waldsee hat nicht
damit gerechnet, dass wir so stark sind“, sagte er.
„Meine Mannschaft war mit dem Kopf nicht auf dem Platz“, meinte dagegen
Waldsees Übungsleiterin Anita Teutsch. Eine Erklärung hatte sie dafür
nicht. Auch im Training mache sich in letzter Zeit ein gewisses Tief
bemerkbar. In der Partie gestern äußerte sich dies bei der TGW in vielen
Unkonzentriertheiten wie Abspiel- und Fangfehlern. Gedreht haben die
Gäste das Geschehen ebenfalls durch den Kampf.
Nach Ulla Teutschs 0:1 legte Lingenfeld los wie die Feuerwehr, zog auf
12:6 davon. Für Pfirrmann war der erste Knackpunkt, dass seine
Schützlinge diese Führung nicht weiter ausbauen konnte, obwohl die
Chancen dafür vorhanden waren. Bea Demski traf per Siebenmeter kurz nach
dem Seitenwechsel zum 12:11.
Waldsee nahm in Durchgang zwei seine offensive 3-2-1-Deckung zurück und
verteidigte in 6-0-Formation defensiver. Trotzdem hatte Lingenfeld die
Nase bis zum 17:15 weiter vorne. Jetzt folgt für Pfirrmann der zweite
Knackpunkt: Tamara Fahlbusch sah Rot wegen Foulspiels bei einem Konter.
Jetzt hatte der HSV nur noch eine Feldspielerin zum Wechseln. Waldsee
drehte den Spieß zum 19:23 um.
Pfirrmann ließ jetzt die Außenangreiferinnen der Gäste ganz offensiv
angehen. Lingenfeld kam durch Mara Theilmann noch einmal heran auf 23:24
und ging in der Schlussminute ganz zur offenen Abwehr Frau gegen Frau
über. Der HSV war wieder am Drücker. Teutsch nahm eine Auszeit, stellte
ihre Damen nochmals ein und mit ihren läuferischen Vorteilen gelang den
Waldseerinnen das entscheidende Tor. Letztendlich blieb das Engagement
der Gastgeberinnen erneut unbelohnt.

So spielten sie:

HSV Lingenfeld: Oschatz, Schramme (n.e.), C. Müller – Fahlbusch (2),
Schönrock (7), M. Theilmann (2) - Schall (3), Zimmermann (2) – Joa (1) –
Herbi, S. Theilmann (6/4). TG Waldsee: Wahl, Claus – Krüger, Gabor (3),
Demski (9/4) – Höhne (3/1), Klauß – Kunz - Meyer (1), Loßbrand (1), Ulla
Teutsch (5), Keller, Knittel (3). Spielfilm: 0:1, 4:1, 7:3, 10:5, 12:6,
12:10 – 12:11, 13:11, 17:15, 18:18, 19:18, 19:23, 23:24, 23:25.
Siebenmeter: 6/4 - 5/5. Zeitstrafen: 3/4. Rote Karte: Fahlbusch (40.).
Beste Spielerinnen: Geschlossene Mannschaftsleitung – Wahl, Demski.
Zuschauer: 100. Schiedsrichter: Gemming/Ständer.

(ali)

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