HSV-Lingenfeld


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Damen 22.01.2011

HSG Ergebnisse > Rheinpfalzberichte > 2011/2012

Waldsee. Das Derby in der Handball-Pfalzliga der Damen zwischen der TG Waldsee und dem HSV Lingenfeld hielt in punkto Spannung und Dramatik, was man sich versprechen durfte. Das 22:22 (9:8) stellt für die TG einen verlorenen und für den HSV einen gewonnen Punkt dar.Das Ergebnis ist im Grunde genommen folgerichtig. In der Rheinauenhalle konnte es keinen Sieger geben. Dem Anschein nach spielte nämlich Waldsee gegen Waldsee. Die Gäste hatten keine passenden Trikots dabei und liefen kurioserweise in Waldseer Spielkleidung auf.Der erste Durchgang verlief vollkommen ausgeglichen. Lingenfeld führte zwar nie, aber die favorisierte TG konnte sich auch nicht lösen. Bereits nach zehn Spielminuten musste HSV-Coach Christian Louis umstellen. Die durch eine Grippe angeschlagene Kreisspielerin Tina Joa musste entkräftet raus. Simone Theilmann wechselte aus dem halblinken Rückraum auf Joas Position, Janina Luickx von Linksaußen auf die halblinke Aufbauposition und Nina Alt kam für den linken Flügel aufs Feld.Den Auftakt des zweiten Durchgangs verschlief der Gast völlig. Die Einheimischen spielten ihre Konzeptionen souverän zu Ende und trafen meist ins Lingenfelder Tor. Beim 16:9 und auch noch beim 20:16 fühlten sich die Gastgeberinnen aber zu siegessicher. Alt hatte mit ihrem Treffer zum 15:9 in 4-6-Unterzahl bereits signalisiert, dass sich der HSV nicht widerstandslos geschlagen geben würde. Lingenfeld kämpfte unverdrossen weiter. Die Waldseerinnen wurden immer nervöser. „Wir waren nicht clever genug“, befand TG-Trainerin Anita Teutsch. Das Rückzugsverhalten der TG wurde schlechter, die Abwehr verlor an Beweglichkeit. Tamara Fahlbusch fing einen Pass ab und konterte selbst zum 21:21.Louis nahm eine Auszeit, aber Mareike Schwarz traf von Rechtsaußen zum 22:21. Referee Förster ersetzte sieben Sekunden vor Ultimo den Waldseer Zeitnehmer beim Schiedsgericht, weil dieser die Spielzeituhr vor Försters Anpfiff wieder zum Laufen gebracht haben soll, durch HSV-Betreuer Klaus Rickert. Der Ball kam zu Maike Schönrock, die passte zu Luickx und das Leder zappelte zum Endstand im Waldseer Tornetz.„Lingenfeld war ein Gegner auf Augenhöhe, aber wir müssen in der zweiten Halbzeit den Sack zumachen“, meinte Teutsch. „Ich bin hochzufrieden“, sagte Louis, „Respekt vor dem Willen meiner Mannschaft.“So spielten sie:TG Waldsee: Nebel, Wahl – Ulla Teutsch (5), Krüger (2), Loßbrand – Höhne (2/1), Meyer (1), – Demski (2) – Schwind, Hartmann (1), Schwarz (9/3), Keller, Gabor, Claus. HSV Lingenfeld: Haag, Schramme (nur bei Siebenmetern) – Theilmann (1), Schönrock (5/3), Fahlbusch (5/1)– Luickx (5/1), Schall (1) - Joa – Alt (2), Fischer (2), Klumpp (1), Herbi (n.e.), Nordmann (n.e.). Spielfilm: 1:1, 3:1, 6:5, 8:8, 9:8 – 14:8, 17:13, 21:18, 21:21, 22:21, 22:22. Siebenmeter: 8/4 - 7/5. Zeitstrafen: 2/6. Beste Spielerinnen: Jeweils geschlossene Mannschaftsleitung. Zuschauer: 150. Schiedsrichter: Goswin Förster (Enkenbach).(ali)

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